Der Professor und seine Geschichte!

  • RP-Infos:


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    Personenbezogene Daten:

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    Titel: Professur

    Vorname: Sebastian

    Nachname: Stein

    Alter: 36

    Geburtstag: 20.04.1981

    Beruf: Dozent

    Wohnort: Bayern, Deutschland



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    Ein nettes Hallo:

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    Erlauben Sie mir mich vorzustellen!

    Mein Name ist Prof. Sebastian Stein und ich freue mich sehr hier zu sein!


    Wie geht es Euch allen denn so an diesem schönen Tag?


    Mit herzlichen Grüßen


    Prof. Sebastian Stein



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    Hintergrund zur Person:

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    Ich bin ein Wolgadeutscher und wurde am 20.04.1981 in einem kleinen Dorf Namens Wolgowerchowje unter dem Namen Eugen (Евгений) Wolkov (Волков) geboren.


    Ich war nur ein paar Jahre alt, als meine Mutter mit mir nach Deutschland flüchtete, um den schlechten Bedingungen zu denen ich nicht weiter Stellung nehmen will, zu entrinnen. Dies ist auch der Grund, warum meine Mutter und ich unsere ursprüngliche Namen abgelegt haben...


    Ich erinnere mich noch an all die Geschichten!, meine Eltern erzählten Sie mir, aber ich kann nicht darüber sprechen, zu sehr schmerzt mich die Wahrheit. Zu sehr wurde ich verletzt von allem was geschah...


    Ich verabscheue meine Herkunft, daher spreche ich auch nun sehr gut Deutsch, entgegen dessen habe ich meine Geburtssprache Russisch fast vollständig verlernt(, was mir nicht sonderlich nahe geht.)


    Die ersten Jahre waren hart für mich, meine Mutter fand erst spät Freunde und ich hatte es auch nicht leicht in der Grundschule. Ich war der Ausländer den keiner wollte, den keiner verstand, der nicht richtig Deutsch sprach... In folge dessen musste ich aus mangelnder Leistung mein drittes Schuljahr in der Grundschule leider einmal wiederholen. Somit, besser spät als nie, machte ich schließlich mein Abitur erst mit 18 und ging dann direkt auf die Friedrich-Schiller-Universät für Molekulare Mikrobiologie in Jena. Die Universität war nicht meine erste Wahl, doch leider nahm man mich in der Uni Münster nicht an. Trotzdem war es die zweitbeste Adresse für mich, was mir Genugtuung und eine Top-Ausbildung verschaffte. Nach sechs Jahre Studium, zwei weiteren Jahren für den Doktor und vier weiteren zum Professor, schloss ich meine Ausbildung sehr erfolgreich als einer der jüngsten Professueren meines Jahrgangs ab.


    Alles schien steil aufwärts zu gehen... Doch im darauf-folgenden Sommer stellten die Ärzte einen schweren Lungenkrebs im Endstadium bei meiner Mutter fest. Niemand konnte ihr mehr helfen, so plötzlich verlor ich meine Mutter. Nur fünf Wochen Später verließ sie mich...

    Nachdem ich schon keinen Vater mehr hatte erdrückte mich der Schmerz beinahe. Ich fand eine Lösung im Militärdienst, erst schrieb ich mich für ein Jahr ein, in der Hoffnung der schwere Sport und das Training in Disziplin helfe mir über den Schmerz hinwegzukommen. Es half nichts, So absolvierte ich ein zweites Jahr.


    Zu meinem Glück wurden wir für eine Überwachungs- und Kontrollmission einige Monate als Unterstützung für Amerikanische Streitkräfte in wichtige Kontrollpunkte stationiert um portable NMD-Einheiten (nationale Raketenabwehr) zu überwachen, welche aufgrund der Korea-Situation nachgerüstet wurden. Dort fand ich viele Freunde, es brachte mich auf andere Gedanken und ich fand meine Ruhe. Alles dort half mir sehr. Das Ende des Jahres rückte nah und ich wusste nicht was ich anschließend tun soll, Schließlich half mir mein Freund der Amerikaner Sargent Trump eine Lösung zu finden, was ich mit meinem Leben anstellen kann. Er erzählte mir von USA-Life und warum es für mich optimal ist und was ich dort alles tun und lernen könne... So entschied ich mich! Und nun, wenige Monate später finde ich mich nun hier wieder auf USA-Life!


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    RP-Nachtrag: (Der verborgene Hintergrund)

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    ...Vladimir Eugens Vater, ein kräftiger Mann alten Schlags, welcher in einer Kohlemine arbeitete und Olga, die Mutter von Eugen welche Strickereien für die Reichen erledigte, sorgten sich so sehr um Ihr einziges Kind...

    Die ganze Familie schon, tod durch Alter, Krankheit, Hunger bis hin zu Mord, Mord durch den Staat, Mord!, gegen den man nichts tun kann...


    Auch Freunde hatten sie keine mehr, nur noch eine bekannte war übrig, eine alte Frau Namens Natascha Petrow, die drüben, allein überm Fluss in einem kleinen Farmhaus lebte. Eine Beziehung wie sich herausstellt, später noch noch von Nutzen sein sollte.


    Ja, die Wolkovs, nur Drei verblieben, was immernoch mehr war als bei den Beljajews, Komarows, Solowjows und Popows, welche einst die Nachbarn waren. Alle waren Sie Fort oder Tod. Doch verflucht sahen Sie sich, denkten Ihnen ginge es schlecht. Aber ging es nicht allen im Land so?... Wer sah schon die Warheit in dieser Armut, umgeben von Hass, ständiger Gefahr und Egoismus. Wären die Menschen doch nur eine Einheit gewesen, wäre wohl alles anders gekommen...


    "Dem kleinen Muss es besser ergehen als uns!", sprach Olga zu Ihrem Ehemann, er soll eine Familie gründen und viele Kinder in die Welt setzen! So war es doch den Wolkovs grösster Wunsch, dass die Familie nicht austirbt! "Eugen, der letzte!, soll leben und überleben!"

    "Aber WIE?", fragte Vladimir sein Weib, "wie sollen wir genug Geld aufbringen um das Land zu verlassen? Und selbst wenn wir das Geld, so Gott will, zusammenkriegen, wo sollen wir hin?" "Deutschland!, erwiederte Olga." Gestern sprach ich erst mit der alten Natascha, aus dem Haus der Familie Petrow, sie meinte wir können als sogenannte Wolgadeutsche in Deutschland politische zuflucht finden und dort in frieden leben, unerkannt von der korruption die Zuhause herrscht mit neuen Identitäten! Nur zu teuer seih die Reise für alle von uns. So vergingen Tage, aus Tage wurden Wochen und aus den Wochen wurden knapp drei Monate...


    Un schließlich meldete sich ein Arbeitskollege von Vladimir mit einer Lösung.

    Der Kollege: "Vlad, ich glaube ich habe eine Möglichkeit, wie Du das bekommst, was du willst... Treffen wir uns nach der Arbeit draussen, vor den Kontainern!"


    Vladimir konnte es nicht erwarten, es schien der längste Arbeitstag seines Lebens zu sein, nun, endlich!, ertönte der Schichtalarm, "Schichtwechsel", hörte er den Vorarbeiter rufen. Vladimir packte seine sachen und stürmte zu den Kontainern, wo er sehnsüchtig seinen Kollegen erwartete. Und da kam er.

    "Vlad!," rief der Kollege, "hier bin ich!"...

    Vladimir lehnte sich nah an seinen Kollegen und flüsterte. "Was hast du, sag schon?!".

    Der Kollege: "Ich habe eine Lösung, sie ist nicht optimal und vielleicht wirst du es nicht wollen, aber es ist eine mög", "Seih still!, sage Vladimir leicht genervt, "sag schon, red nicht um den heissen Brei!"

    "Ok", sprach der Kollege, "Du kannst deinen Jungen retten und deine Frau, aber nicht dich selbst!"...

    Vladimir geriet ausser sich, "Was soll denn das heissen?"

    Der Kollege: "Dass ist die einzige Möglichkeit die ich finden konnte, es gibt keine andere, es tut mir leid."


    So lauschte Vladimir den Worten des Kollegen. Er erzählte ihm, er kenne da jemand der jemand kenne, der gutes Geld für Organe bezahlen würde. Ein gutes Herz bräuchten Sie, Vladimirs chance. Er solle ernsthaft sein Herz verkaufen, dafür gibts genug Geld für Frau und Kind um nach Deutschland zu ziehen und um eine weile durchzuhalten bis sie selbst auf die Beine kommen. Vladimir brach in Trainen aus, zuvor hatte niemand diesen Bär von Mann weinen sehen. Zu viel war es für Vladimir, zu viel Leid zu viel schmerz zu viel Kampf und nun das, ein ultimatum, opfern muss er sich um seiner Familie eine Chance zu geben... Hart war das Ultimatum, die einzige Knallharte Chance, doch er zögerte nicht...


    "Bereite alles vor!, ich tuhe es und lasst es uns schnell tun. Meiner Familie rennt die Zeit davon!", sprach Vladimir, drehte sich um und lief seufzend richtung Zuhause. Schweren Herzens erklärte er seinem Weib von der Idee und das er keine Wahl hätte. Sie verneinte, akzeptierte es nicht, jedoch lies sich Vladimir nicht von dem Plan abhalten. Sie wolle es anders versuchen, eine Lösung liese sich finden. Vladimir hatte zu viel Argumente dagegen, erinnern wir uns nur an alle anderen, welche nichtmehr sind...


    Sie wollte es nicht, sie akzeptierte es nicht, doch er lies sich nicht davon abbringen. In Streit gingen Sie auseinander. Sie in Sturheit und Vernunft dachte das würde ihn abhalten, aber so war es am Ende noch schlimmer für Sie, denn Vladimir verschwand und tat, was er tun musste. Die Tage vergingen und Olga wartete sensüchtig auf Ihren Mann, verzweifelt und doch stets in Hoffnung er komme zurueck, auf der Arbeit seih er nicht.... er ist wohl nur wütent und komme wieder..., hoffte Sie. Doch dann, knapp eine woche Später als die Hoffnung schon fast verlohren war bestätigte es sich. Ein Mann, sauber gekleidet und mit einem fremden Dialekt rief an der Tür. "Frau Olga, ich habe ein Paket für Sie", sprach der Fremde in einem wiederlichen und ungezogenen ton. Olga ging zur Tür, voller Angst und Schmerz, öffnete Sie die Tür langsam und Fragte: "Wer sind Sie? Was haben Sie für mich?" Ohne zu antworten und in einem frechen Grinsen berreichte


    der Fremde das Paket an Olga, drehte sich um und ging...

    Die Stunden vergingen und Olga saß vor dem Paket, weinend, verzweifelt und trauernd, voller Angst davor, dass in diesem kleinen Paket das Geld sein könnte, wovon Vladimir sprach...


    ... Wo es auch letztendlich war. Genug Geld für Frau und Kind und einen Abschiedsbrief mit Worten, die nur für Olga und Eugen bestimmt waren...

  • RL-Informationen:


    Ich heiße Daniel in RL und bin 36 Jahre alt.


    Ich wurde in Baden-Württemberg geboren und bin viel rumgekommen. Im Moment lebe ich auf Mallorca und arbeite im IT-Bereich.


    Ich bin jetzt (unter anderem) seit über 4 Jahren in einer englische Hardcore RP Community Aktiv (DayzRP), dort herrschen sehr (sehr!) strenge Regeln und das sollte schon für mich sprechen was mein RP angeht (, falls das dem Support etwas sagt).


    Es gibt meiner Meinung und Erfahrung nach, kein so strenges Regelwerk in diesem Bereich auf der Welt...


    Dort habe ich sehr viel gelernt und viel kreative Inspiration geerbt.


    Jedoch wird es langsam ziemlich mühsam immer nur englisch zu sprechen und das Thema Zombies wird mir langsam auch langweilig.


    Ich versuche schon sehr lange, eine anständige deutschsprachige Community zu finden, bei der ich dauerhaft spielen kann/will. Nur bis jetzt habe ich noch nichts gefunden, wo es sich zumindest wenigstens mal so anfühlt, als ob "dort" RP gespielt wird.


    Ich spiele mein RP beruhend auf eine sich stätig-weiterentwickelnden Geschichte. Ich mache mir immer duzende Notizen zu Relationen zwischen den verschiedenen Spielern untereinander und zu mir.


    Wie sich meine Persönlichkeit mit meinem RP-Char (weiter)entwickelt bzw. verändert, ist nicht von mir, sondern von den Situationen innerhalb des Spiels abhängig. Somit weiß ich vorher selbst nicht was aus mir werden wird, oder ich mich entwickle.


    Z.b. werde ich zu viel verletzt, könnte sich negative Emotionen in Kriminalität, Rache und/oder Hass entwickeln, treffe ich auf nette menschen und erlebe überwiegend positives, könnte ich zum aufrichtigen Helfer und Beschützer werden...


    Ich werde mich die meiste Zeit (Außer am Anfang je nach Startkapital) wohl eher weniger auf exponenzielle Bereicherung fixieren, sondern bin eher immer auf der Suche nach interessanten RP-Situationen, bei denen auch nichts rausspringen muss.


    Gruß


    Daniel